DER ABLAUF IM SPEICHERKRAFTWERK DER SKVE

Wie die Steuerung funktioniert und warum sie immer die richtige Entscheidung für die Anlage trifft

Wir stellen die Anforderungen Ihrer Biogasanlage in den Mittelpunkt

Um entscheiden zu können, wie die Biogasanlage im Moment die besten Umsätze und Ergebnisse mit welchen BHKW erzielen kann, werden im Speicherkraftwerk alle relevanten Märkte und deren Produkte betrachtet und bewertet. Darunter fallen natürlich der normale Stromhandel und die Regelenergie.

Die Optimierungen im Speicherkrafwerk - individuell für jede Biogasanlage und jedes BHKWZusätzlich optimiert das Speicherkraftwerk den Viertelstundenhandel, berücksichtigt bei der Regelenergie positive wie negative Regelleistung und kalkuliert den richtigen Arbeitspreis gleich mit. Bei der Planung der Produktionsverteilung fließen dann Wirkungsgrade, Start-Stopp-Kosten oder Mindestproduktionsleistung der BHKW mit ein, denn nicht jedes BHKW lässt sich identisch regeln, sondern es ist auf individuelle Besonderheiten zu achten.

Das Kraftwerk erstellt mit diesen Informationen einen individuellen Fahrplan für jedes BHKW. Dieser gilt grundsätzlich für mehrere Tage, wird aber ständig überprüft und bei Bedarf (zum Beispiel einer Störung oder einer neuen gemeldeten Wartung) sofort angepasst. Dieser Fahrplan wird dann über die Fernsteuerbox der SKVE an die lokale Steuerung der Biogasanlage überspielt und dort für jedes BHKW umgesetzt. Die BHKW fahren also vollautomatisch nach Fahrplan, innerhalb der Grenzen die Sie als Betreiber uns im Speicherkraftwerk setzen.


Punktlandung bei der Höchstbemessungsleistung

Die Steuerbox und das SKVE-Speicherkraftwerk überwachen ständig die geplante Produktion und reagieren bei Abweichungen oder Störungen in Echtzeit. Damit wird auch der tatsächlich eingespeiste Strom am Einspeisepunkt erfasst, was es wiederum ermöglicht, die Einhaltung der Höchstbemessungsleistung zu kontrollieren. Wir verschaffen den Betreibern Zeit und Sicherheit, ihre Anlagenleistung rechtzeitig zu anzupassen.


Nur wer alle Informationen hat, kann richtig entscheiden

Den wesentlichen Teil zum Erfolg trägt der Betreiber selbst bei. Zu Beginn der Steuerung teilt er uns die Anforderungen und Besonderheiten seiner Anlage mit. So können wir einen Fahrplan erstellen, der stets alle Bedürfnisse der Anlage zufriedenstellt und die Grenzen zur wirtschaftlich und technisch sinnvollen Produktion einhält. Typische Paramater einer Anlage sind:

Vorgaben des Betreibers, innerhalb dessen die BHKW gefahren werden müssen

 

  • welche BHKW stehen grundsätzlich zur Verfügung,
  • gibt es Einschränkungen bei der Fahrweise, bei den Anzahl der Start/Stopp-Vorgänge,
  • wie ist die Höchstbemessungsleistung, was ist die angestrebte Bemessungsleistung,
  • gibt es eine saisonale Leistungsverteilung,
  • gibt es Besonderheiten bei der Substratversorgung,
  • welche Wirkungsgrade haben die BHKW bei welcher Leistung,
  • welche Wärmeabnehmer gibt es,
  • welches Profil hat die Wärmeabnahme?

Ergänzend dazu werden vollautomatisch die weiteren steuerungsrelevanten Daten über die Steuerbox erfasst. Das zentrale Speicherkraftwerk erhält so Informationen zur aktuellen Produktion wie etwa der Gasfüllstand, die Ist-Produktion der BHKW oder auch Störungen und somit die tatsächliche Verfügbarkeit. Während des laufenden Betriebs funktioniert die Fahrplanerstellung, das Melden der Vermarktungskapazitäten und das Steuern der BHKW vollautomatisch. Der Betreiber meldet lediglich, wenn eine Wartung geplant ist, oder wenn ein BHKW für längere Zeit ausfällt. Bei einer Störung soll er sich insbesondere zuerst um die Anlage und das BHKW kümmern.

 

Der Ablauf im Kraftwerk:


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