Ihre Biogasanlage wird ein Teil des Speicherkraftwerks 

Was passiert, wenn Sie sich für das Speicherkraftwerk der SKVE entscheiden?
Was geschieht im Vorfeld, was geschieht im laufenden Betrieb?

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Das erste Gespräch 

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, rufen Sie an (0941 208286 0) oder schreiben Sie uns eine kurze Nachricht. Denn am Beginn steht ein ausführliches Gespräch rund um Ihre Anlage, Ihre Bedürfnisse und Ihre Vorstellungen. Wir erfassen gemeinsam die Daten, prüfen die grundsätzliche Machbarkeit und erklären vertragliche Details.


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Das Einrichten der Fernsteuerung

Jede Anlage ist anders. Ihre auch. Deshalb prüfen wir gesondert die technischen Möglichkeiten und schätzen gemeinsam mit Ihrem Anlagenhersteller oder unserem Partner für Steuerungstechnik die notwendigen Schritte ab, um Ihre Anlage vorzubereiten. Sie erhalten eine Aufwandsschätzung für die Anpassung Ihrer Anlagensteuerung vor Ort, so dass wir die notwendigen Daten von Ihnen erhalten und wiederum Ihre Biogasanlage unsere Steuersignale verarbeiten kann. Ist die Biogasanlage für die Fernsteuerung schon vorbereitet, ist hier nur wenig zu tun. Die Fernsteuerbox der SKVE kann in der Regel einfach und schnell von Ihrem Elektroinstallateur installiert werden.


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Die Einbindung in das Speicherkraftwerk und Justierung

Ist die Fernsteuerbox installiert, verbinden wir das SKVE-Speicherkraftwerk mit Ihrer Biogasanlage, messen und justieren die Sensoren der Biogasanlage und stellen die Rahmenbedingungen Ihrer Anlage im Speicherkraftwerk ein (Parametrisierung). Gemeinsam pflegen wir zum Beispiel die Wärmebedarfskurve oder Mindestfahrleistungen der BHKW. Wenn sich was ändert, können Sie das später direkt in unserem Kundenportal selbst erledigen.


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Die Präqualifikation bestimmt die Möglichkeiten Ihrer Anlage

Je nach Übertragungsnetzbetreiber gibt es unterschiedliche Anforderungen für die Teilnahme am Regelenergiemarkt, insbesondere die Ausführungen der sogenannten Präqualifikation weichen voreinander ab. In diesem Schritt wird vom Übertragungsnetzbetreiber grundlegend geprüft, ob und in welchem Umfang sowie in welcher Art Ihre Anlage am Regelenergiemarkt teilnehmen kann.


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Der erste Tag im Echtbetrieb

Vom ersten Tag an übernimmt das Speicherkraftwerk alles, was mit der Leistungserzeugung am BHKW zu tun hat; also die Einstellung, mit wie viel Leistung ein BHKW betrieben werden soll und die Kontrolle, wie hoch der Gasfüllstand ist und ob deswegen die BHWK Leistung angepasst werden muss. Dabei übergibt die Fernsteuereinheit die BHKW Leistung als Soll-Wert an die lokale Anlagensteuerung vor Ort. Diese übernimmt dann natürlich im Rahmen Ihrer sicherheitsrelevanten Vorschriften die Steuerung der BHKW.


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Die Abrechnung 

Gegen Mitte des Monats erhalten Sie die Abrechnung über die Handelserlöse aus der Direktvermarktung und Regelenergie. Neben der Abrechnung des Netzbetreibers ist dies nun der zweite Teil der Umsätze, der die grundsätzlich aus der Strom- und Regelenergievermarktung resultierenden Anteile ausweist.


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Die laufenden Tätigkeiten 

Damit wir möglichst exakt planen können, wie die BHKW laufen sollen, müssen wir die Kapazitäten kennen. Das meiste wird automatisch von der Fernsteuerbox erfasst: Gasfüllstand und BHKW Leistung, verarbeitete Tonnage, später und bei Bedarf auch zusätzliche Informationen wie Temperaturen oder Status der Rührwerke. Fällt Ihre Anlage jedoch ungeplant aus, benötigen wir schnellstmöglich Informationen darüber. Nachdem der Schaden vor Ort erfasst ist und erste Gegenmaßnahmen ergriffen worden sind, informieren Sie uns bitte per SMS, Email oder - am allerbesten - über unser Kundenportal.


Sie kümmern sich um die Anlage, die Technik und die Biologie.
Wir um die Optimierung, die Steuerung und die Vermarktung.

Die Schritte in das Speicherkraftwerk

Haben Sie noch Fragen, wie Ihre Anlage in das Speicherkraftwerk eingebunden werden kann? Rufen Sie uns an:

Telefon 0941 208286 0

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