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30. Sep. 2019

Wechsel der Direktvermarktung - Ein Leitfaden

Als Betreiber sollten Sie auch Ihren Direktvermarkter immer wieder kritisch hinterfragen, insbesondere wenn Sie flexibilisieren oder bereits flexibel sind. Nicht nur seit dem Wegfallenden der Erlöse aus der Regelenergie ist eine Fahrplansteuerung die technisch und wirtschaftlich sinnvollste Fahrweise für Ihre Anlage. Und hier ergeben sich je nach Anbieter erhebliche Unterschiede.

 

Der nathlose Übergang hat oberste Priorität

Ein Wechsel der Direktvermarktung ist keine Besonderheit mehr und läuft standardisiert bei ihrem Netzbetreibern im Hintergrund ab. Zu beachten sind die Fristen:

  • mindestens 10 Arbeitstage vor dem Monatsersten bei einem Wechsel und
  • mindestens 1 ganzes Kalendermonat ür eine Anlage, die erstmalig vom Festpreismodell in die Direktvermarktung wechselt.

Vor allem Anlagen, die bereits Flexibilitätsprämie beziehen, sollten das Risiko aus der Direktvermarktung zu fallen dringend vermeiden. Denn für diese Zeit würde neben der Management-Prämie vor allem auch die Flex-Prämie entfallen. Geben Sie lieber den beiden - Direktvermarkter und vor allem dem Netzbetreiber - mehr Zeit.

Die bestehenden Kündigungsfristen und Laufzeiten können sich gegenüber der ersten Vertragsversion geändert haben. Leider haben manche Direktvermarkter mit wenigen zusäztlichen Prozentpunkten gelockt und längere Vertragslaufzeiten erzwungen.

Ein einfaches, formloses Schreiben oder Fax genügt für die Kündigung. Es sollte die Anschrift des Direktvermarkters, die Vertragsnummer, das Wort "Kündigung", das Laufzeitende und natürlich das aktuelle Datum und Unterschrift enthalten. Eine Sschrifltiche Bstätigung ist immer ratsam. Das Schreiben könnte wie folgt lauten:

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den zwischen uns bestehenden Direktvermarktungsvertrag nebst aller Nachträge fristgerecht zum TT.MM.JJJJ.
Ich bitte um schriftliche Bestätigung der Kündigung.

 

Den Technikwechsel mit einplanen
Meist bedeutet der Wechsel des Direktvermarkters auch einen Wechsel der Fernsteuerungstechnik. Das Bauteil für die SKVE-Fahrplan- und EEG-Fernsteuerung ist schnell meist innerhalb weniger Tage ausgeliefert. Vor Ort müssen dann die nowtwendigen Datenpunkte zur Steuerung der Anlage bereitgestellt werden. Der Aufwand hierfür ist zwar gering, am besten man fragt aber rechtzeitig bei seinem Leiferanten nach der Fertigstellungdauer nach. Als Übergang kann man eine softwaregestützte Lösung nutzen, wenn die Anlagesteuerung über einen PC visualisiert ist.

 

Unsere Kooperation mit der Wemag AG
Die SKVE arbeitet bei der Direktvermarktung erfolgreich mit der Wemag AG zusammen, die für flexible Anlagen zusammen mit der SKVE eine einzigartige Vermarktung und Steuerung anbietet. Aber auch für nicht flexible Anlagen finden Sie bei der Wemag eine lukrative Vermarktung. Gerne helfen wir Ihnen bei Ihrer Entscheidung.

 

Regensburg 30.09.2019 
Christian Dorfner

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